Wertgutscheine für die Paracelsus-Therme

Ein Päckchen voller „Seele baumeln lassen“? Eine Überraschungs-Box voller Lebenslust? Oder doch lieber ein festlich schimmerndes Paket gefüllt mit „Zur Ruhe kommen“?

Egal, was Sie Ihren Lieben zu Weihnachten Gutes tun wollen – Sie finden es in der sanierten und modernisierten Paracelsus-Therme, die bald in neuem Glanz erstrahlen wird. Bereits jetzt gibt es Wertgutscheine, die Sie bei der Kurverwaltung Bad Liebenzell bestellen können:

Telefon: 07052 408-221 oder 223
Mailto: duerr@bad-liebenzell.de oder philipp@bad-liebenzell.de

Freuen Sie sich auf das schwarzwaldklare Thermalwasser der Paracelsus-Therme, die angenehme Wärme der Sauna Pinea und entdecken Sie gemeinsam mit Ihren Lieben Bad Liebenzell als Quelle neuer Lebenslust.


Eröffnung findet am 5. Juli 2012 statt

Wegen verschiedener Probleme bei Endspurt der Umbau- und Sanierungsarbeiten muss die Wiedereröffnung der Bad Liebenzeller Paracelsus-Therme und der Sauna Pinea verschoben werden   

„Vielleicht ist es etwas zu ehrgeizig gewesen, das Bad nach nur 14 Monaten Sanierungs- und Umbauzeit wieder eröffnen zu wollen“, sagt der Bad Liebenzeller Bürgermeister Volker Bäuerle selbstkritisch. Die am Projekt beteiligten Firmen und das Architekturbüro Fritz, das für die Planung und Bauleitung verantwortlich zeichnet, hatten der Stadt- und Kurverwaltung noch vor wenigen Wochen das Ende der Sanierungsarbeiten für Anfang Mai zugesagt. In der vergangenen Woche wurde dieser Termin nun revidiert. Die Bauarbeiten werden etwa sechs Wochen länger dauern als zuletzt vorgesehen. Zahlreiche Lieferengpässe, Verzögerungen bei den Ausführungen von Gewerken und unvorhersehbare Widrigkeiten beim Schlussspurt haben die Eröffnung des Bades im Beisein von Minister Alexander Bonde jetzt platzen lassen.

„Das ist sehr bedauerlich“, sagt Herbert Masino, der Geschäftsführer der Kurverwaltung Bad Liebenzell. Bei allem Bedauern über die Terminverschiebung ist er aber auch froh, dass die für das Projekt Verantwortlichen zum Schluss nicht alle Arbeiten nur noch im Hopplahopp-Verfahren erledigt haben und dann nach der Eröffnung das böse Erwachen gekommen wäre. „Uns ist es wichtig, dass wir unseren Gästen nach der Eröffnung eine gute Qualität bieten können“, sagt Masino und erinnert daran, dass es während der Bauphase einige Veränderungen gegeben hat, die zu einer Verlängerung der Bauzeit geführt haben. „Mir ist es lieber, wir eröffnen das Bad ein paar Wochen später, dafür ist dann aber alles in Ordnung“, sagt er und ist mit dieser Position mit Bürgermeister Volker Bäuerle auf einer Linie. Zumal die seitherige Bauzeit, seit Beauftragung des Architektenbüros Fritz Planung im Februar 2011, von 15 Monaten bislang rekordverdächtig gewesen sei.

„Wenn man daran denkt, dass wir im Bestand sanieren, und unter anderem unerwartet mit der Entfernung von Asbest und zuletzt mit losem Isoliermaterial unter der Decke über dem Therapiebecken konfrontiert worden sind, liegen wir noch sehr gut in der Zeit“, sagt der Geschäftsführer der Kurverwaltung. Dass es nicht gelungen sei, den 10. Mai als Eröffnungstermin zu halten, findet er vor allem bedauerlich, da es das erklärte Ziel gewesen sei, spätestens in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten zu eröffnen. Dies habe man den Gastgebern auch entsprechend kommuniziert. Dass nun ein späterer Termin ins Auge gefasst werden muss und dies möglicherweise auch negative Auswirkungen für die Gastgeber habe, sei so nicht abzusehen gewesen. „Wir werden aber alles tun, um Ersatzangebote zu schaffen und den Gästen den Aufenthalt bis Ende Juni trotzdem so angenehm wie möglich zu machen.“ Dass wenigstens das Freibad am 6. Mai eröffne, sei sicher kein Ersatz. Bei guten Witterungsbedingungen könne es aber dem einen oder anderen Gast möglicherweise eine kleine Alternative sein.

Die Information, dass der seit Wochen anvisierte Fertigstellungs- und Eröffnungstermin nicht gehalten werden kann, erreichte die Verantwortlichen im Rathaus und in der Kurverwaltung während dort die Vorbereitungen auf den großen Tag auf Hochtouren liefen. „Es macht keinen Sinn, jetzt die aufgetreten Probleme zu diskutieren“, sagt Volker Bäuerle. Vielmehr müsse es nun darum gehen, mit größter Sorgfalt die Bauarbeiten zu beenden. „Wir hatten bisher einen guten und unfallfreien Verlauf der Arbeiten. Dies, obwohl in den Spitzenzeiten bis zu 120 Bauarbeiter gleichzeitig in der Paracelsus-Therme und der Sauna Pinea tätig gewesen sind und mit Hochdruck daran gearbeitet haben, den Wunschtermin einzuhalten“, sagt der Bürgermeister. „Man steckt bei einem solchen Millionenprojekt aber nicht im Detail“, erklärt er.

Dass die gewissenhafte Arbeit der Verantwortlichen dazu geführt hat, dass einige anfangs nicht erkennbare Schwachstellen im Bestand entdeckt worden sind, die später zu Problemen hätten führen können, sei positiv zu sehen. Für ihn steht auch außer Frage, dass die „für uns unerfreuliche Entwicklung“ auch mit der guten konjunkturellen Lage vieler Firmen zu tun habe. Nur so sei zu erklären, dass es bei der Ausführung einzelner Gewerke und bei Lieferungen zu Verzögerungen gekommen sei.

Bauleiter Fawzi Scheib vom Planungsbüro Fritz erklärt, dass es nicht „den einen Grund“ für die Verzögerung gibt, sondern dass eine große Summe von kleinen Problemen dazu geführt habe, dass man als verantwortungsvolles Planungsbüro die sprichwörtliche Reißleine gezogen habe. Es hätte keinen  Sinn gemacht, den vereinbarten Termin um jeden Preis zu halten und somit das Risiko einzugehen, die Fertigstellung auf Kosten der Qualität hinzubekommen, erklärte der Bauleiter gegenüber Bürgermeister Volker Bäuerle und Herbert Masino.

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Landesgartenschau 2012